Kanye West sorgt sich um Selbstwert wegen Social Media

Kanye West sorgt sich um Selbstwert

… wegen Social Media: Twitter, Instagram & Co.

Heute Morgen habe ich gleich in mehreren Medien die Nachricht gelesen, Kanye West sorgt sich um Selbstwert wegen Social Media. Nun ist Kanye West – einer der erfolgreichsten amerikanischen Rapper und Sänger – nicht irgendwer. Und natürlich auch selbst auf Social Media ein Superstar.

Hier z. B. auf Jetzt und auf 20 Minuten.

28,5 Millionen Follower auf Twitter, 3,6 Millionen auf Instagram, nur auf Facebook ist er nicht selbst vertreten.

Hat Kanye West selbst Selbstwert-Probleme?

Vergleicht man diese enormen Zahlen mit denen seiner Frau Kim Kardashian, dann sind sie allerdings mini. Die Frau, die sich nur selbst vermarktet (wodurch ist die eigentlich berühmt geworden?), hat 58,8 Millionen Follower auf Twitter, 118 Millionen auf Instagram und 29,9 Millionen auf Facebook. Es steht also insgesamt 32,1 zu 206,7 Millionen. Es kann natürlich am Selbstwert nagen, wenn die eigene Frau 6,5 Mal so viele Follower hat (und sogar ein Vielfaches von Donald Trump)!

Was würde es denn mit dem Selbstwert von Donald Trump machen, wenn seine 54,7 Millionen Follower auf Twitter plötzlich auf eine halbe Million sinken würde? Ihm nur noch Journalisten, Mitarbeiter und die eigenen Parteimitglieder folgen würden? Und Kim Jong Un natürlich!

Doch das war erst einmal scherzhaft gemeint. Oder?

Hat Kanye West Recht?

Wenn erwachsene Menschen, wie ein Freund und ich, jedes Mal, wenn wir uns treffen, vergleichen, wie viele Instagram-Follower wir haben, dann kann man es nicht als unwichtig abtun. Er hat übrigens mit seinen Styling-Fotos in 8 Monaten 3,860 Follower, ich mit meiner Kunst in 2 Monaten 527 bekommen. Beide ohne Werbung oder Tricks. Neidisch bin ich jedoch nicht, denn er ist wirklich klasse und sehr stylisch (und fast 70 Jahre). Mode und Kunst sowieso was anderes.

Instagram Profil

Instagram Michael Moesslang

Natürlich gibt es Menschen, denen ist das vollkommen egal oder sie sind nicht einmal auf einer der Plattformen. Doch ich kann sehr gut nachvollziehen, dass es mit vielen Menschen etwas macht, wenn ihre Freunde doppelt so viele Follower oder Likes für ihre Posts bekommen. Wir sind alle feinfühlig und emotional. Und Du kennst das bestimmt: Selbst wenn Du Dir sagst: „mir doch egal!“, es macht trotzdem was mit Dir. Stimmt’s?

Ist das Ausblenden der Follower die Lösung?

Kanye West sorgt sich um Selbstwert wegen Social Media und schlägt deshalb vor, dass die Anzahl der Follower oder der Likes vom Nutzer ausgeblendet und verborgen werden kann. Er hat sogar den Gründer von Twitter, Jack Dorsey, angeschrieben.

Ich glaube jedoch nicht, dass darin die Lösung liegt. Denn der Nutzer selbst sieht die Werte ja weiterhin. Und gerade die mit hoher Follower-Zahl werden es nicht ausblenden. Es auszublenden wird vielleicht sogar zum Zeichen von Schwäche.

Trotzdem ist es ein schönes Signal, dass Kanye West sich um den Selbstwert seiner Fans oder der Menschen allgemein kümmert.

Jeder ist selbst für seinen Selbstwert verantwortlich

Doch ich denke, dass niemand es so weit kommen lassen sollte, dass der Selbstwert nur daran hängt. Und dafür sind nicht Instagram, Twitter und Facebook verantwortlich, dafür ist jeder selbst verantwortlich.

Denn nur Du selbst kannst mit Übungen und Methoden, wie ich sie hier vorstelle und in den Kursen biete, Deinen Selbstwert so stabil halten, dass Dir selbst eine negative Nachricht nichts anhaben kann.

herzlich Dein Michael

 

 

 

 

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