SelbstsicherLive.12 | Selbstsabotage

Selbstsabotage | #SelbstsicherLive.12

Wie Du Dir selbst das Leben schwer machst – Live-Aufzeichnung

Wer boykottiert sich schon selbst? Leider wir alle! Immer wieder, permanent. Selbstsabotage! Doch warum nur? Wie kannst Du das stoppen?

#SelbstsicherLive findet immer sonntags um 18:15 Uhr live mit Michael Moesslang zu unterschiedlichen Themen rund um Selbstsicherheit, Persönlichkeit, Erfolg und Zufriedenheit auf Facebook statt! Dort kannst Du Deine Fragen, Anregungen und Themenwünsche stellen. Die Aufzeichnung lade ich jeweils hier auf den Blog hoch.

SelbstsicherLive.12 | Selbstsabotage – Michael Moesslang – jetzt selbstsicher! 💎

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Ich unterscheide zwischen aktiver und passiver Selbstsabotage.
 

Aktive Selbstsabotage

Aktiv ist all das, wo Du etwas tust, das Dir kurz- oder langfristig nicht gut tut. Das geht beim Genuss von ungesunden Sachen an, also Alkohol, Fleisch und Fett, zu viel Zucker, Zigaretten, Drogen … Es betrifft jedoch auch alles in Deinem Leben, von dem Dir mehr oder weniger bewusst ist, dass es Dir nicht gut tun wird.
 

Passive Selbstsabotage

Passiv gibt es noch weit mehr. Denn das sind die Dinge, von denen Du wüsstest, dass sie Dich weiter bringen oder dass sie wichtig sind. All das, was Du aufschreibst, vermeidest und vor dem Du Angst hast. Auch hier kann das mehr oder weniger bewusst geschehen.
 

Klassiker der Selbstsabotage

Natürlich gibt es eine unüberschaubare Zahl von Beispielen. Manche sind sehr individuell, so habe ich beispielsweise mal eine Coachée gehabt, da steckten religiöse Glaubenssätze hinter Angst vor Nähe in ihrer Beziehung. Doch es gibt viele typische, sehr häufig vorkommende Situationen:

  • nicht Nein sagen, wo es Dich schützt
  • Prokrastinieren (Aufschieberitis)
  • Dinge nicht angehen, weil Du sie Dir nicht zutraust: „Das klappt doch bei mir eh nicht“ (Versagensangst)
  • Angst vor Erfolg
  • ein Job, der Dich auf Dauer krank macht
  • eine Beziehung, die Dich abhängig macht oder die nur aus einem Nutzen eingehst
  • eine Wohnung oder ein Ort, der Dir nicht gut tut
  • alles, was mit Deiner Gesundheit oder Fitness zu tun hat, die Du schädigst oder für die Du nicht genug tust
  • alles, was mit Deiner Ernährung zu tun hat
  • Sucht und Missbrauch von Medikamenten, Alkohol, Drogen etc.
  • untätig bleiben sogar bei Arbeitslosigkeit oder drohender Insolvenz

 

Was sich Dein Unterbewusstsein dabei denkt

Auch wenn der Verstand es besser machen will: Dein Unterbewusstsein funkt immer wieder dazwischen. Natürlich steckt da keineswegs der Wunsch dahinter, Dich zu zerstören. Es steckt – wie immer – dahinter, Dich zu schützen. Ängste, Unsicherheiten, Vermeidung von unangenehmen Emotionen, Selbstwert-Verlust oder Blamage und manchmal schlicht Bequemlichkeit.
 

Ganzheitliche Herangehensweise

Diesen einen Trick, mit dem Du in Zukunft in allen Bereichen Deines Lebens souverän das Beste tust, gibt es nicht. Es ist Arbeit auf vielen Ebenen.
 

Ratio

Da unser Verstand der Gegenspieler oder Partner des Unbewussten ist, braucht auch er meistens einen Weg, alles zu verstehen. Deshalb empfehle ich Dir mit einer guten Planung zu beginnen. Setze Dir Ziele, entwickle eine Strategie und plane Dir ausreichend Zeit ein (im Kalender blockieren!) Dann ist auch ein Stück weit Selbstdisziplin gefragt.
 

Glaubenssätze und Werte

Ich hatte ja schon ein Beispiel genannt, wie Glaubenssätze die Selbstsabotage vorantreiben können. Davon gibt es viele. Diese basieren wiederum auf den Werten und dem Kernglaubenssatz. Wenn letzterer lautet „Ich bin nichts wert,“ ist offensichtlich, wo anzusetzen ist. Jeder Glaubenssatz kann hinderlich sein, kann aber auch verändert werden. Und glaub mir, Dein Unterbewusstsein nutzt Glaubenssätze auch super gerne als Ausrede, Dich weiterhin selbst zu sabotieren.
 

Gefühle und Emotionen

Letztlich ist es sogar eine Art Selbstsabotage, wenn Du Deine Emotionen unterdrückst. Nimm sie stattdessen achtsam wahr, wie ich das immer wieder betone. Lerne mit Ihnen richtig umzugehen und Dich von Ihnen nicht ins Vermeiden drängen zu lassen.
 

Körper

Zu guter letzt, dürfen wir den Körper nicht vergessen. Hier kannst Du Dich in einen positiven, kraftvollen State (Zustand) bringen. Dabei spielen Körpersprache, Stimme und Hormone eine wichtig Rolle.
 

Du bist kein Computer

Akzeptiere, dass Du keine Maschine bist und jegliche Selbstsabotage vermeiden kannst. Doch entscheide auch, wo Du das vermeiden/tun willst, wofür Du Dich bewusst entscheidest und lass Dich nicht aufhalten es dann auch zu umzusetzen.

herzlich Dein Michael
 
 
 
 
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