Wird alles immer schlimmer?

Wird alles immer schlimmer?

Zukunftsangst, Schwarzmalerei, Horrorszenarien überall!

Terrorismus, Kriege, Krisenherde, Umweltkatastrophen, Politiker, Pharma- und Chemie-Industrie, Diesel und mehr – wird alles immer schlimmer? Glaubt man den Schlagzeilen und Interessenverbänden wird das Leben immer schwieriger. Die Katastrophen nahen. Und uns gibt es bald nicht mehr.

Wie gehst Du damit um? Lässt Du Dich verrückt machen? Bist Du Realist? Oder ist Dir das alles egal?

 

In diesem Video erfährst Du

  • wie Du einen realistischen Blick bekommst
  • wie Du mit Sorgen und Zukunftsängsten umgehen kannst
  • wie Du wieder Vertrauen in eine positive Zukunft bekommst

Dieser Artikel ist eine Essenz aus dem obigen Video. Den kompletten Live-Video kannst Du Dir oben ansehen.

 

Überall nur Katastrophen?

Wo ich hinkomme und zuhöre, irgendwann kommt immer eine Bemerkung über „das was da gerade abgeht“, über Zukunftsangst oder gar über Verschwörungen. Auch wenn es aufs Selbe rausläuft, die Themen sind sehr unterschiedlich:

  • Klimawandel
  • Umweltkatastrophen wie Hurricane, Erdrutsche, Waldbrände, Trockenheiten, Hochwasser, Hagel und Erdbeben
  • Umweltbelastung durch Diesel und Feinstaub
  • Gifte wie Glyphosat oder Fibrinol
  • giftige, verdorbene oder ungesunde Nahrungsmittel
  • Atomkraft und Atommüll
  • Terroristen, Linksradikale und Rechtsradikale
  • Politiker werden einerseits immer korrupter, andererseits immer austauschbarer
  • die Wirtschaft betrügt sowieso nur und hinterzieht obendrein Steuern
  • Brexit und seine Folgen und Nachahmer
  • Islam, Islamismus und Länder mit islamischen Staatsformen
  • die Reichen entziehen sich vor der Verantwortung und zocken eh nur ab
  • überhaupt sei das Geld „unfair“ verteilt
  • politische Kräfte und andere Interessengruppen bilden Verschwörungen
  • Populisten, Demagogen, Diktatoren werden immer mehr und mächtiger: Kim Jong Un, Erdogan, das Trumpeltier, Putin, Orban, Strache, Petri, Gauland …
  • Kriege und Kriegsgefahr in Ukraine, Syrien, Afghanistan, Nord Korea, Venzuela, Türkei, USA …
  • Artensterben, ob Affen, Bienen oder Thunfische
  • Überbevölkerung
  • und natürlich das Finanzamt

Ich bin mir sicher, ich habe mindestens die Hälfte der möglichen Katastrophen vergessen.

Dazu kommen noch die Bösen aus dem direkten Umfeld: der Chef, die Firma, der Kollege oder die Kollegin oder der eigene Partner.

Tja, was bleibt? Die Welt auf schnellstem Wege freiwillig zu verlassen? Hoffnungslos den Rest des Lebens dem Alkohol frönen? Oder auswandern?

Ich denke, es gab früher, wo ja alles angeblich so viel schöner und besser war, genauso viele Probleme, wenn auch vermutlich andere.

Und die Menschen haben trotzdem überlebt, gelacht und gefeiert.

 

 

Hinterfrage was wirklich passiert

Das soll jetzt kein Aufruf zum kollektiven Wegschauen sein.

Es gibt überall auf der Welt Probleme und vieles davon ist unnötig und könnte besser gemacht werden. Aber selten so, wie irgendwelche Gruppen meinen, die so tun, als hätten sie als einzige die Lösung.

Doch gleichzeitig sind viele Probleme Propaganda von Interessengruppen. Feinstaub ist – habe ich gerade gelesen – seit 1991 tatsächlich um 70 Prozent zurück gegangen, nur die Grenzwerte sind heute viele strenger. Ein modernes Diesel-Kfz trägt nur zu rund 8 Prozent durch Abgase zum Feinstaub bei, der Rest ist beispielsweise Aufwirbeln von Dreck und Reifenabrieb – und das ist beim E-Auto nicht anders.

Es geht mir hier nicht darum einzelne Themen zu gegenargumentieren. Das war nur ein Beispiel. Denn letztlich weiß ich selbst auch nicht, ob diese „Umwelthilfe“ oder die Wissenschaftler Recht haben. Ich habe selbst nicht geforscht.

Ich will an diesem Beispiel nur eines aufzeigen: Die meisten der Themen sind ganz anders oder können aus unterschiedlichen Perspektiven ganz unterschiedlich gesehen werden. Und sie sind viel komplexer als die zwei, drei Argumente, die meist genannt werden.

Denn normalerweise ist es (leider!) so, dass die Presse sich sehr schnell auf eine Argumentation einschießt und sich selbst dann nicht mehr widersprechen will, wenn es genauere Erkenntnisse gibt. Zumal die Parteizugehörigkeit der Journalisten und Medienhäusern in Deutschland recht einseitig ist.

Nein, es geht mir vor allem darum, dass ich jeden einzelnen aufrufen möchte, nicht einfach in ein Horn zu blasen, egal in welches. Denn der erste Schritt, um besser mit all den düsteren Szenarien umgehen zu können, Zukunftsangst zu vermeiden, ist sie zu hinterfragen. Hinter die billige Fassade der Auflagen orientierten Presse und der Wahlkampf treibenden Politiker zu schauen. Die Argumente der Gegenseite zu hören um selbst ein Urteil bilden zu können. Und auch andere Meinungen verstehen.

 

Was davon betrifft dich wirklich

Der nächste Schritt ist, dass Du Dich ernsthaft fragst, wie schlimm die Auswirkungen tatsächlich sind. Zum einen wird auch hier meist übertrieben, zum anderen ist ja die Frage, was es für Dich persönlich (und ggf. Deine Familie) bedeutet. Denn so schlimm ein Krieg für die Menschen in Syrien ist, in wie weit betrifft er Dich wirklich? Das heißt nicht, dass er Dich nicht interessieren soll. Uns geht es ja darum, wie Du mit den „düsteren Aussichten“ umgehst. Und dabei ist nur relevant, was Dich persönlich betrifft.

Also konzentriere Dich auf die Auswirkungen für Dich. Tut Dir dadurch etwas weh? Und wenn Du dadurch beispielsweise finanzielle Einbussen hast, frag auch hier nicht nach der Summe, sondern nach den Gefühlen, die das bei Dir erzeugt.

Findest Du heraus, dass Dir etwas tatsächlich Schmerzen bereitet, dann ist es keine Lösung zu jammern. Viele stimmen mit ein und Jammern mit. Weil sie glauben, dadurch wird es besser. Wird es nicht.

Ein Alkoholiker glaubt auch, dass es besser wird, wenn er trinkt. Tatsächlich wird es schlimmer. Dasselbe passiert beim Jammern.

 

Schau die Zukunftsangst an

Womit wir bei den Gefühlen angelangt sind. Manche Dinge machen Dir vielleicht tatsächlich Angst. Oder bereiten Dir ein unangenehmes Gefühl.

Dann spüre genau hin. Nicht wegschauen oder ignorieren oder gar unterdrücken. Das alles verstärkt letztlich das Gefühl. Die Zukunftsangst.

Spüre hin und achte genau darauf, wie es sich anfühlt. Du wirst bei vielen Gefühlen merken, dass sie nicht so stark sind wie Du befürchtet hast.

Das passiert nämlich häufig: weil wir nicht genau hinschauen, wir die Angst größer. Wir nehmen nicht wahr, wie klein sie tatsächlich ist und machen sie in unserer Vorstellung besonders groß. Wir neigen zum Dramatisieren.

Und wenn sie doch stark sind? Dann begehen Ihnen mit einem Lächeln.

Das hört sich blöd an? Dann Probiere es aus! Du kannst Deine Gefühle auf verschiedene Arten beeinflussen. Ein inneres Lächeln hat eine starke Kraft!

 

Was in Deiner Macht steht

Du kennst sicher den Spruch

Love it, change it or leave it.

Da steckt eine Menge Weisheit drin. Wenn Du die angstmachende Situation meiden kannst, meide sie. Geh weg!

Wenn Du das nicht kannst (weil sie global ist oder weil der Preis zu hoch wäre), frage Dich, ob Du etwas verändern kannst. Du kannst jedoch keine Menschen verändern. Das steht Dir weder zu, noch ist es möglich.

Du kannst nur Situationen ändern oder Dich. Wenn das geht (und der Preis angemessen ist), dann tu das.

Und wenn Du die Situation weder verlassen noch verändern kannst (oder willst), dann lerne sie zu lieben! Wobei ein Akzeptieren und Annehmen vollkommen ausreicht.

 

Wie das Leben besser wird

Die Kernbotschaft lautet dieses Mal: Hör auf zu Jammern!

Übernimm die Verantwortung, wie Du mit den Situationen umgehst, die Dich stören, gefährden oder Deinen Werten widersprechen.

Was bringt es über den Klimaawandel oder das Trumpeltier zu jammern. Du kannst beides weder verlassen noch verändern. Nimm es so, wie es ist.

Jammern macht keine Situation besser.

Frage Dich: Wenn ich jammere oder wenn ich es akzeptiere – womit kann ich ein besseres Leben führen?

Herzlich
Michae

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